06.02.2012

Ohne „Offline” kein „Online”

Kombination von Print- und Onlinewerbung wirkt besser!

Studie: Kombination von Print- und Online-Werbung wirkt besser

Die Studie „Print und Online – komplementär erfolgreich“ zeigt, dass der digitale ONLINE-Werbemarkt für die gedruckten Publikationen keineswegs den Tod bedeutet, wie böse Zungen schon seit Jahren behaupten. Vielmehr scheint es so zu sein, dass gerade die gedruckten Medien in der Lage sind, die Wirkung von Online-Werbung nachhaltig zu verstärken. 

So lesen 82 % aller im Rahmen der Studie Befragten Zeitschriften und nutzen in gleichem Maße deren Online-Angebot. 

Der Studie zufolge lesen diese "Kombinierer" beide Medien intensiver und länger als die reinen Zeitschriftenleser bzw. die reinen Online-Nutzer. 44 % der "Kombinierer" lesen ihre Zeitschriften vollständig, während die reinen Zeitschriftenleser das nur zu 35 % tun. Diese Gruppe beschäftigt sich fast doppelt so lang mit jeweils beiden Medien als diejenigen, die nur ein Medium nutzen. Von Zeitschriften haben sie prinzipiell eine höhere Meinung als die reinen Printleser. 

Dennoch bleibt für über 50 % der "Kombinierer" die Zeitschrift auch weiterhin das Primärmedium; bei den Frauenzeitschriften sind es sogar zwei Drittel. Die dazugehörigen Online-Auftritte dienten hauptsächlich der Suche nach ergänzenden, aktuelleren oder multimedial aufbereiteten Inhalten.

Die Studie fragte außerdem die Wahrnehmung und Bewertung von Werbung ab. Untersucht wurden Anzeigen, Online-Werbeformate und die crossmediale Kombination von beidem. Nur 12 % erinnern sich so etwa an eine reine Online-Werbung, 26 % können sich hingegen ein kombiniertes Print- und Online-Format ins Gedächtnis rufen. Für die Mediaanalysten steht damit fest: Verbundene Print-Online-Werbung wirkt besser als monomediale Werbung.